Wir möchten einen Blick in die Zukunft der Informationstechnologie und ihrer Anwendungen von morgen wagen. Immer stärker wächst der Markt der Smartphones und Tablet-PCs, für die speziell angepasste Anwendungen entwickelt werden müssen. Für diese Geräte ist eine differenzierte Art der Kommunikation notwendig.

Was war - was ist - was wird ...
... das Internet zwischen"gestern"und "morgen"!
Veränderungen im Bereich des Internets finden in einer atemberaubenden Schnelligkeit statt. Startup-Unternehmen, die gestern erst gegründet wurden, werden heute schon auf mehrere Millionen Euro an Wert geschätzt. Dieses rasante Wachstum hängt mit der immer größer werdenden Zahl an Entwicklern zusammen, die neue, marktgerechte Anwendungen ersinnen und umsetzen.
Auch für Ihre Interpräsenz ist es erforderlich, Anwendungen, die den Trends der Zeit entsprechen, professionell umzusetzen und heute schon neue Mechanismen und Funktionen für morgen zu planen.
Lange vorbei ist die Zeit des Web 1.0 mit: "Hurra, wir sind jetzt auch im Internet". Web 2.0 stellt zwar höhere Hürden, dafür bietet es aber auch innovativen Firmen größere Chancen. Der Informations-Monolog hat sich gewandelt. Wer heute und morgen erfolgreich im Internet sein möchte, muss sich dem Dialog mit seinen Kunden stellen und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen!
Wird das morgen anders sein? Selbstverständlich besitzen wir weder den Stein der Weisen, noch können wir in eine Glaskugel schauen, um die Zukunft zu erkennen. Trotzdem möchten wir einige Prognosen wagen, die unserer Meinung nach die Weiterentwicklung des Internets aller Wahrscheinlichkeit nach nehmen wird.
Andere werden ihr Unternehmens-Image mitbestimmen
Bisher entstand ein Unternehms-Image durch die mehr oder weniger gute Arbeit der PR-Berater. Es wurden Imagekampagnen durchgeführt, um in den Augen der Öffentlichkeit ein gewünschtes Bild des Unternehms zu erzeugen. Oft gibt es aber gewaltige Unterschiede zwischen Anspruch und Wirklichkeit! Heute schon werden, bevor man mit einem neuen Unternehmen in Kontakt oder eine Geschäftsbeziehung tritt, von vielen Nutzer weitere Informationen über das Unternehmen im Netzt gesammelt. Am wichtigsten werden die Erfahrungen, die andere Nutzer mit diesem Unternehmen gemacht haben, gewertet.
Ein Beispiel: Ein großer Outdooranbieter verklagte vor einiger Zeit sämtliche Anbieter, die Pfoten jeglicher Art als Schmuck oder ähnlichem anfertigten oder in Ihren Artikeln verwendeten. Die Folge war, ein Aufschrei ging durch alle Foren und Groups, so dass sich das Unternehmen letztendlich gezwungen sah, seine Anwälte zurückzupfeifen, da der Imageschaden und der Umsatzeinbruch wohl schmerzliche Höhen erreichte.
Gerade bei Nutzung der Social-Networks wie Facebook & Co. müssen Unternehmen, die diesen Schritt der Kommunikation wählen auch bereit sein, sich Beiträgen von Kunden oder Nutzer zu stellen, die kritisch die tatsächliche Unternehmenspraxis kommentieren.
Beim zukünftigen Zusammenfluss mehrer Informationskanäle wird durchaus der Werbeeintrag im Internet zusammen mit den Kommentaren von Nutzern angezeigt. Das dürfte das Aus der Schokoladenriegel-Werbeformen sein, mit fröhlicher Familie, heiler Umwelt und Produkten die nur leicht, süß aber sehr gesund sind. Informierte Verbraucher werden zunehmend kritischer!
Bewegtbilder bewegen nicht nur Kaufentscheidungen
Bilder schaffen die Möglichkeit, Text-Informationen gefühlsmäßig einfacher zu erfassen. Lange Beschreibungen ermüden den Leser zunehmend.
Kurze und knappe Informationen sind gefragt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Wenn diese Rechnung stimmt, sagen 100 Bilder mehr als 100.000 Worte. Sie stimmt! Man muss die Bilder nur laufen lassen. Endlich muss eine unverständliche, seitenlange Aufbau- oder Betriebsanleitung nicht mehr gelesen werden. Einfacher ist es das Video anzusehen und es nachzumachen!
So feiert das Video im Internet, Dank schneller Datenübertragen, seinen Siegeszug. Schon seit Menschengedenken wird Information durch Zuschauen und Nachmachen weitergeben - auch im Internet.
Der Informationsflut eine persönliche Struktur geben
Das Internet wächst beständig, die Anzahl der Information die täglich hinzukommt ist schlicht riesig. Diese Informationen müssen aber nicht für jeden Internetbenutzer gleich interessant sein.
Mit einem ungeheuren Aufwand an Techniken und Manpower bemühen sich Google & Co. diese Datenflut selektiv nach Stichworten abrufbar zu machen. Trotzdem stürzt je nach Suchbegriff immer noch eine gewaltige Trefferflut auf den Nutzer ein, der jetzt mühsam beginnt, die Ergebisse seiner Suche zu sichten - eine oft mühevolle, zeitraubende Tätigkeit.
Informationen werden deshalb persönlicher werden. Anhand von Profilen, die z.B. im Browser hinterlegt werden, kann eine bessere Eingrenzung der Suchergebnisse vorgenommen werden. Auch Profile in den Social-Networks ließen sich dazu verwenden.
Sicherlich wird die Gefahr des gläsernen Nutzer dadurch noch größer; so hat alles seinen Preis. Das sehen wir an der grenzenlosen Mobilität mit allen Auswirkungen, trotzdem wollen und können wir oftmals nicht darauf verzichten.
Anmerkung: Wie schön wäre es, wenn man zu einem Unternehmen Informationen angezeigt bekommt die es selbst ins Netz stellt hat und gleichzeitig die Foreneinträge über Erfahrungen, die andere mit dem Unternehmen gemacht haben, ohne seitenlange Städte- und Gewerberegistereinträge, die hundert mal die Anschrift des Unternehmens zeigen.
Anmerkung: Aktuell arbeitet Google an einem Nutzerangebot, das sich merkt, was den Nutzer interessiert und welche Seiten er bevorzugt aufruft, um darauf hin passende Ergebnisseiten zur Suchmaschinenanfrage anzuzeigen. Dieses personalisierte Suchmaschinenversion nennt sich iGoogle.
Personalisierte Informationen
Wann hat der einzelnen Nutzer an einer Information den größten Mehrwert? Wenn Sie auf ihn persönlich zugeschnitten ist.
Dazu ein Beispiel:
In Deutschland gibt es Stand Januar 2011 4 Millionen Arbeitslose.
Diese Aussage ist bestenfalls für Volkswirtschaftler interessant.
Was sagt diese Zahl aber dem Einzelnen - nichts!
Interessant für den Nutzer ist SEINE Beschäftigungschance
angezeigt zu bekommen.
Es ist ein Unterschied in der Statistik, ob ein männlicher, 25jähriger Absolvent einer technischen Hochschule, mit Wohnsitz in einem Ballungsgebiet, einen Arbeitsplatz sucht oder eine 45jährige Frau ohne Schulabschluss, mit 10jähriger Kinderpause, wohnhaft auf dem Lande.
Es werden auf diesem Gebiet ganz neue Techniken
erforderlich sein, um Informationen so aufzubereiten, dass sie für
den Nutzer persönlich zugeschnitten sind.
Zusammenführung von Information und Realität
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen ...
Matthias Claudius (1740 - 1815)
Bevor er aber was zu erzählen hat, beginnt vor oder während der Reise die Informationsbeschaffung über die zu besuchenden Orte und Ihre Sehenswürdigkeiten. Informationen zu allem gibt es vielfältig, aber sie stehen oft nicht dann zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden.
Dazu ein Beispiel:
Man steht vor einem impossanten Gebäude, macht schnell ein Foto und zuhause wird nachgesehen, was eigentlich aufgenommen wurde.
Sinnvoller ist es Informationen dann zu bekommen, wenn sie erforderlich oder gewünscht sind. Dank GPS ist der eigene Standort auf der Erde schnell ermittelt und ebenso die an diesem Ort stehende Sehenswürdigkeit. Jetzt müssen nur noch beide Informationen zusammenfließen und dargestellt werden auf einem mobilen Gerät.
Mit moderenen Kommunikationsgeräten ist das heute natürlich schon möglich. Nur ist die Auswahl der Informationen festgelegt und ein mobiles Gerät muss erst bedient werden.
Der geeignetste Ort die Informationen zukünftig zusammenfließen zu lassen, ist an dem Ort, an dem ich die Realität wahrnehme, vor den Augen. Jetzt müssen vom Nutzer nur noch die gewünschten Informationsarten ausgewählt werden.
Diese Technik befindet sich schon im Aufbau. Sie nennt sich "Augmented Reality" auf deutsch "Erweiterte Realität" und bietet ein weites Feld von Anwendungen, die zukünftig die Wahrnehmung und das Verhalten prägen werden.
Prognose:
Sicher werden schon bald die ersten iGlasses vorgestellt!
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